Begeisterung am Kicker-Tisch - Ein Artikel der SpVgg

Fast schon Tradition: Das Kicker- Turnier der Fürther Luise Leikam Schule.


Fast schon Tradition hat mittlerweile das große Kicker-turnier in der Luise Leikam Schule. Auch zur Auflage 2018 hat die Schule wieder ein großartiges Turnierprogramm zusammengestellt, bei dem neben vielen begeisterten Schülerinnen und Schülern auch wieder einige Prominente mit am Kickertisch standen.


Insgesamt acht Mann-schaften traten am klassischen Kickertisch an, angefeuert von ihren Klassenkameradinnen und –kameraden. Bei jedem der Teams war auch ein Erwachsener als Gast mit von der Partie.

So waren diesmal unter anderem Fürths Bürgermeister Markus Braun, Leopold Knorz für den Stiftungsrat, Dekan Sichelstiel aus dem Vorstand, drei Mitarbeiter der Benedikt-Menni-Werkstatt (Hersteller der Kickertische) und drei Vertreter des Kleeblatts im Einsatz. Fifa-Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte, wie schon im vergangenen Jahr, wieder die Oberaufsicht, musste aber seine Autorität als einer der besten Unparteiischen Deutschlands gar nicht in die Waagschale werfen, da ohnehin alles friedlich und fair ablief.

Preise für alle

Da der Mitmach- Gedanke großgeschrieben wurde, gab es auch für alle Teilnehmer Fan-Sets der SpVgg. Das zweitplatzierte Team durfte sich über Trikot-Turnbeutel vom Kleeblatt freuen, während die Sieger stolz Heimtrikots entgegennehmen konnten. Am Ende gewann SpVgg- Kickerspezialist Daniel Bickel gemeinsam mit Jeyan Teke und Ben Aytekin den ersten Platz gegen starke Konkurrenz.

Nikolausmarkt der Luise Leikam Schule

Wenn 334 kleine und unzählige große Hände zusammenhelfen und basteln, dann kommen wunderschöne, zarte, geschmackvolle Kleinigkeiten dabei heraus. Diese verkauften die Schüler der Luise Leikam Schule am Nikolaustag 2017 auf einem Weihnachtsmarkt in der Schule. Vielen Dank allen großen und kleinen Helfern zu diesem wundervollen, festlichen Nachmittag mit strahlenden Kinderaugen und fröhlichen Eltern und Großeltern.

500 Jahre Reformation an der Luise Leikam Schule


Anlässlich des Jubiläums zum Reformationstag führte der rasende Reporter Johannes Rath mit Martin Luther (dargestellt von Elisabeth Zaus) ein Interview. Hier ein Ausschnitt:

Reporter: Herr Luther, wie schön, dass Sie sich Zeit für ein Interview nehmen können. Wann sind Sie geboren?

Luther: Ich bin am 10. 11. 1483 in Eisleben geboren.

Reporter: Welches Bild von Gott hatten Sie als Kind und die Menschen zu der Zeit, in der Sie lebten (Sie wurden ja im Mittelalter geboren)?

Luther: Die Menschen zu meiner Zeit waren sehr gläubig. Sie glaubten an einen strafenden und richtenden Gott. Auch ich wurde so von meinen Eltern erzogen.

Reporter: Welchen Berufswunsch hatte Ihr Vater für Sie?

Luther: Mein Vater wollte, dass ich Jura studiere. Aber dann kam ja doch alles anders als geplant.

Reporter: Warum haben Sie sich dann doch entschlossen, ins Kloster zu gehen und Mönch zu werden? Gibt es hierfür Gründe?

Luther: 2 einschneidende Erlebnisse führten dazu, dass ich ins Kloster ging. Bei einem schweren Gewitter schwor ich mir, dass ich ins Kloster gehen würde, falls ich dieses überleben sollte. Außerdem starb etwa zur gleichen Zeit ein sehr enger Freund. Dessen Tod bedrückte mich sehr und brachte mich dazu, mehr über das Leben nachzudenken.

Reporter: Welche Entdeckung veränderte Ihr Leben völlig?

Luther: Als Mönch und Theologe beschäftigte ich mich sehr viel mit der Heiligen Schrift. Eines Tages machte ich eine tolle Entdeckung, die mein Leben veränderte. Im Paulusbrief las ich, dass Gott kein strafender, sondern ein liebender Gott sei. Nicht meine Werke sind entscheidend, sondern dass ich an einen liebenden Gott glaube.

Reporter: Der 31. Oktober 1517 war ein sehr wichtiges Datum für Sie. Können Sie uns erklären warum?

Luther: Diese Entdeckung aus dem Paulusbrief wollte ich natürlich gerne auch anderen mitteilen und mit ihnen darüber sprechen und diskutieren. Am 31. Oktober 1517 schlug ich deshalb 95 Thesen an die Universitätskirche zu Wittenberg. Z. B. fand ich, dass der Ablass ein Betrug an den Menschen war.

Reporter: Warum wurden Sie aus der Kirche ausgeschlossen?

Erst einmal sorgte meine Erkenntnis für viel Wirbel und ich wurde aus der Kirche verbannt. 4 Jahre später lud man mich zum Reichstag nach Worms und bat mich, meine Schriften zurückzunehmen. Da ich dies aber nicht tat, wurde ich für „vogelfrei“ erklärt, d. h. jeder hatte die Erlaubnis mich zu töten.

Reporter: Was geschah auf der berühmten Wartburg in Eisenach erstmalig?

Luther: Auf meinem Nachhauseweg von Worms wurde ich von einem befreundeten Fürsten entführt und auf die Wartburg nach Eisenach gebracht. Dort versteckte ich mich für 10 Monate als Junker Jörg. In dieser Zeit übersetzte ich das das Alte und Neue Testament ins Deutsche. Die Erfindung der Druckerpresse von Gutenberg half bei der Verbreitung der Übersetzung. So konnte nun jeder, der lesen und schreiben konnte, die Heilige Schrift lesen und auch verstehen. Darauf bin ich sehr stolz.

Reporter: Sie haben nicht nur die Bibel ins Deutsche übersetzt. Sie haben noch andere Dinge getan, die bis dahin in der katholischen Kirche undenkbar waren. Können Sie und davon berichten?

Luther: Ich habe mich verliebt und habe – obwohl ich ein Mönch war – geheiratet. Mit Katharina von Bora (die selber einmal Nonne war) bin ich sehr glücklich und wir haben 6 wunderbare Kinder.

Reporter: Herr Luther, ich danke Ihnen, dass Sie sich so viel Zeit für uns genommen haben und ich die Möglichkeit hatte, dieses interessante Interview mit Ihnen zu führen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und noch viel Erfolg mit Ihrer Reformation.

Volker Heißmann

 

 

Am 11. Oktober hatten wir berühmten Besuch in unserer Schule. Volker Heißmann spendete mit seinem Schutzbengel der Rummelsberger Diakonie 1000€. Das Geld wird für die Laptops verwendet, die unsere Schüler möglichst bald im Unterricht benutzen sollen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits im vollen Gange. Nach der Schecküberreichung bekamen alle Dritt- und Viertklässler noch Gummibärchen und einen Schlüsselanhänger. Wir sagen Danke!